Ausbildung oder Studium?

Der Fakten-Check - SPONSORED POST

„Mit einer dualen Berufsausbildung kann man nicht weit kommen.“, „Fachkraft für Lagerlogistik? Möchtest du den ganzen Tag nur Stapler fahren?“, „Als KFZ´ler muss man doch nur gut schrauben können!“, „Mach ein Studium, mit einer Berufsausbildung verdient man zu wenig.“Das sind nur einige der Meinungen und Vorurteile die einem bei der Frage nach dem richtigen Beruf und der Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium begegnen. Doch welche Aussagen zur Ausbildung sind richtig? Wir machen mit euch den Fakten-Check!

Lasst uns mit dem Aufbau der dualen Berufsausbildung beginnen – denn der ist weltweit einmalig. In keinem anderen Land lernst du in dieser eng aufeinander abgestimmten Form die Theorie (in der Berufsschule) und die Praxis (im Ausbildungsbetrieb) gleichzeitig kennen. Diese Mischung aus den theoretischen Grundlagen und Praxiseinsätzen in verschiedenen Abteilungen bereitet dich also optimal auf das spätere Berufsleben vor. Denn durch deine Praxiserfahrung bist du ein großer Gewinn für Unternehmen und wirst meistens nach erfolgreich absolvierter Ausbildung übernommen. Ganz nebenbei verdienst du während deiner Ausbildung ab dem ersten Tag auch dein eigenes Geld. 

Nach der Ausbildung stehen dir in den Unternehmen dann fast alle Türen offen. Du kannst dich berufsbegleitend weiterbilden und zum Beispiel den Betriebswirt im kaufmännischen oder den Meister im technischen Bereich anstreben. Diese Abschlüsse sind im Übrigen mit Studienabschlüssen gleichgesetzt. Vorteil für dich: durch die Erfahrungen in deiner Ausbildung fällt es dir meist wesentlich leichter, Theorie und Praxis zu verknüpfen. 

Im Anschluss an deine Weiterbildung kannst du dich selbstverständlich auch für Führungspositionen qualifizieren. Und auch hier ist ein großer Vorteil, dass du durch deine Ausbildung die realen Betriebsabläufe kennst und weißt, auf was es ankommt. Denn Unternehmen wissen, dass Führungskräfte ausreichend Praxiserfahrung brauchen, um erfolgreich zu sein.

Zu guter Letzt möchten wir noch mit einem Vorurteil zu einigen technischen Berufsbildern aufräumen – denn gerade in diesen Berufen braucht man nicht nur handwerkliches Geschick, sondern richtig viel Köpfchen. Wusstest du, dass allein ein Verbrennungsmotor aus 1.400 Teilen besteht und in manchen Fahrzeugen über 100 Steuergeräte verbaut sind? Jedes dieser Teile muss nicht nur repariert, sondern auch programmiert und verstanden werden.

Du siehst also, eine Ausbildung bietet dir nicht nur viele Möglichkeiten, sondern ist im für dich richtigen Berufsbild auch wirklich anspruchsvoll und bringt dich weiter.

Klingt nach tollen Perspektiven für die Zukunft, oder?