Tipps für den Lebenslauf

So stellst du dich perfekt dar

Der Lebenslauf ist die Eintrittskarte zu deinem Traumjob. Er ist auch unter dem lateinischen Namen Curriculum Vitae (CV) bekannt und stellt eine Übersicht zu Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen und bisherigen Ausbildungsschritten dar. Es gilt: Klar gegliedert mit Stichpunkten und nicht länger als eine Seite!

So baust du deinen Lebenslauf auf:

  • Tabellarische Form: Fasse deine Stationen und Kenntnisse in einzelnen Blöcken nach zeitlichen Kriterien stichpunktartig zusammen. Muster und Vorlagen gibt es im Internet.
     
  • Layout: Verwende die gleiche Schriftart und -größe wie in deinem Anschreiben, am besten eine Standardschrift wie Arial oder Times New Roman in Schriftgröße 12
     
  • Überschrift: Lebenslauf oder Curriculum Vitae
     
  • Foto: Muss laut Gleichbehandlungsgesetz nicht sein, ist aber üblich. Position: oben rechts.
     
  • Persönliche Daten: Vor- und Nachname, Anschrift, Kontaktdaten mit E-Mailadresse und Telefonnummer, Geburtsdatum und -ort. Familienstand und Staatsangehörigkeit sind nicht nötig.
     
  • Beruflicher Werdegang: Nur, wenn du schon eine Ausbildung abgeschlossen hast und mindestens eine Arbeitsstelle hattest. Hier die jüngste Position zuerst aufführen und wie die folgenden mit wenigen Stichpunkten erläutern.
     
  • Schul- und Berufsausbildung: Neu im Berufsleben? Dann beginne den ersten Block mit deiner Schulausbildung ab der Grundschule. Liste die besuchten Schulen mit Namen, Ort, Schultyp sowie entsprechendem Zeitraum auf. Abschluss und Abschlussnote des höchsten Schulabschlusses gehören ebenfalls dazu. Bei der Berufsausbildung gibst du das Unternehmen, die Art der Ausbildung und den Abschluss samt Note an. Bei abgebrochenen Ausbildungen schreibst du „ohne Abschluss“.
     
  • Studium: Dauer, Studiengang, Hochschule, Abschluss mit Note
     
  • Praktika: Zeitraum, Unternehmen, Ort und Tätigkeitsbereich
     
  • Besondere Qualifikationen: Auslandsaufenthalte (Sprachreisen, Auslandspraktika, Au-pair-Jobs, Work and Travel, Austauschprogramme),  Sprachkenntnisse von Fremdsprachen, PC- Kenntnisse
     
  • private Interessen: Hobbys nennt man heute Interessen oder Aktivitäten. Sie sollten einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben und spannender klingen wie Freunde treffen oder Videospiele machen. Beispiel: Mit einem Instrument kannst du bei kreativen Jobs punkten, mit Mannschaftssport einen Eindruck von deinen Teamfähigkeiten geben. Hast du soziales oder ehrenamtliches Engagement zu bieten? Reinschreiben, denn das kommt immer gut an.
     
  • Schluss: keine Grußformel, nur Unterschrift mit Vor- und Nachnamen, Ort und aktuellem Datum
     

Das lässt du weg:

  • Angaben zu Eltern, Geschwistern, Religion
     
  • Lücken: Die Zeiten, in denen du nichts gemacht hast, schreibst du trotzdem rein - mit einer kreativen Begründung
     
  • Rechtschreib- und Tippfehler
Michaela Strassmair

Michaela Strassmair

Michaela Strassmair schmiss ihr BWL-Studium nach dem 4. Semester und tat zum Entsetzen aller, was sie wirklich interessierte: die brotlose Kunst Ethnologie zu studieren. Nach diversen journalistischen Praktika hatte sie ihr erstes Vorstellungsgespräch. Der Ort war so ungewöhnlich wie der Ablauf: Weil der Firmenchef Mitglied in einem Golfclub in der Nähe ihres Wohnortes war, schlug er als Treffpunkt das Golf-Restaurant vor. Als er nach wenigen Fragen meinte, ob sie schon morgen anfangen könne und was sie verdienen wolle, verschlug es ihr die Sprache. Darauf war sie nicht vorbereitet, denn sie hatte nach dem Magister-Abschluss eigentlich eine große Asien-Reise geplant. Statt die größte Tempelanlage der Welt in Kambodscha zu erkunden, ergriff sie die Chance und baute die Funsport-Seiten von sport.de auf. Sportlich ging es dann als rasende Reporterin bei der Süddeutschen Zeitung weiter zur Fußball-Weltmeisterschaft als Fotografin. Danach sprang sie in die Selbstständigkeit und spezialisierte sich auf die Themengebiete Reise, Ratgeber und Bildung.