Tipps zur Bewerbung

So sticht deine Bewerbungsmappe heraus.

Die Bewerbungsmappe ist so etwas wie eine erste Arbeitsprobe. Deshalb muss dein Profil  überzeugend sein und die Unterlagen professionell. Das erfordert ein bisschen Zeit und Mühe, lohnt sich aber, weil du positiv auffällst. Hier ist deine Checkliste für die klassische Bewerbungsmappe - egal ob per Post oder per E-Mail verschickt.

Das muss rein:

  1. Anschreiben: maximal eine Seite mit Absender, Empfänger, Ansprechpartner, deiner Motivation - trau’ dich und zeig’ in einem Absatz, wer du bist, Grußformel, Unterschrift
  2. Lebenslauf: eine Seite mit deinen Daten, Schulausbildung, praktischer Erfahrung, Interessen, Ort, Datum, Unterschrift und Bewerbungsfoto, auch wenn es nicht vorgeschrieben ist
  3. Zeugnisse: Schule, Praktikum, Ausbildung - nur Kopien
     

Das kann rein:

  • Deckblatt: macht die Unterlagen übersichtlicher
  • falls gefordert: Führerscheinkopie, Führungszeugnis, Nachweis über Fortbildungen
     

Das darf nicht rein:

  • Rechtschreibfehler: erst Rechtschreibprogramm, dann immer Korrektur lesen lassen
  • Angaben zu Eltern oder Angehörigen
  • Formulierungen wie arbeitslos oder Du-Anrede
  • doppelt bedruckte Seiten oder bereits verwendete Unterlagen
     

So soll es sein:

Die Unterlagen fasst du in einer Bewerbungsmappe zusammen - in einem Klemmhefter, der ist nicht so teuer wie eine edle Pappmappe, aber praktischer wie ein Schnellhefter. Bei der Farbwahl gilt wie bei der gesamten Bewerbung: Trau’ dich, sei ganz du selbst und hab’ keine Angst aufzufallen!

Die meisten Bewerbungen laufen heute online oder per E-Mail. Dafür fasst du deine Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument zusammen. Bewirbst du dich auf klassischem Weg, dann verschicke die Unterlagen ganz normal per Post, also nicht per Express oder Einschreiben.

Michaela Strassmair

Michaela Strassmair

Michaela Strassmair schmiss ihr BWL-Studium nach dem 4. Semester und tat zum Entsetzen aller, was sie wirklich interessierte: die brotlose Kunst Ethnologie zu studieren. Nach diversen journalistischen Praktika hatte sie ihr erstes Vorstellungsgespräch. Der Ort war so ungewöhnlich wie der Ablauf: Weil der Firmenchef Mitglied in einem Golfclub in der Nähe ihres Wohnortes war, schlug er als Treffpunkt das Golf-Restaurant vor. Als er nach wenigen Fragen meinte, ob sie schon morgen anfangen könne und was sie verdienen wolle, verschlug es ihr die Sprache. Darauf war sie nicht vorbereitet, denn sie hatte nach dem Magister-Abschluss eigentlich eine große Asien-Reise geplant. Statt die größte Tempelanlage der Welt in Kambodscha zu erkunden, ergriff sie die Chance und baute die Funsport-Seiten von sport.de auf. Sportlich ging es dann als rasende Reporterin bei der Süddeutschen Zeitung weiter zur Fußball-Weltmeisterschaft als Fotografin. Danach sprang sie in die Selbstständigkeit und spezialisierte sich auf die Themengebiete Reise, Ratgeber und Bildung.